ROMA ETERNA:
7 Tage mit dem Leistungskurs Geschichte in der ewigen Stadt.
(Herr Lobert mit 12 Teilnehmern LK Ge und 4 LK Pb sowie Familie Hoffmann und Dederding/Abitur 2014)
 
Roma, eine Zeitreise in die Antike
 

Die Skyline Roms, wie aus der Werbung

Diesen Brunnen konnten wir nicht sehen,
weil er mit wunderschönen Bauzäunen und
Absperrbändern verziert war(Restaurierung)

Die Hinreise:
Aller Erwartungen zu Trotz stürzte unser Flugzeug weder beim Start, noch bei der Landung ab.
Beim Aussteigen aus dem Flieger wurden wir freundlich vom mediterranen Klima empfangen – und
die Temperatur von 33°C bei ständigem Sonnenschein und ausbleibendem Wind und Regen sollte
uns die ganze Woche treue Begleiter bleiben.
Anders als geplant, landeten wir nicht direkt auf der Straße vor dem Hotel sondern in einem
Flughafen, der sich zu allem Übel auch noch außerhalb Roms befand. Mit einem – Gott sei dank –
klimatisiertem Zug fuhren wir also durch die Provinzen hindurch nach Rom und es gab die ersten
Eindrücke: Orangen-, Zitronen- und Olivenbäume, alte Steinhäuser und Sträucher mit rosafarbenen
Blüten sah man entlang der Zugstrecke. Unfertige Gebäudekomplexe, schmale Straßen zwischen
Plattenbauten und Wäsche, die zwischen den Balkonen in 15 Metern Höhe getrocknet wird, sah
man in den Städten. Da man bei einer Zugfahrt meist irgendwo aussteigen muss, stiegen wir beim
TERMINI, dem Hauptbahnhof Roms, der rein Zufällig nur 500 Meter vom Hotel entfernt ist, aus.
Das Hotel erinnerte, wie auch andere Gebäude in Rom, an das Labyrinth des Minotaurus. Es war
jedes mal eine Erleichterung, wenn man das Zimmer gefunden hatte und dort das Fenster zu und die
Klimaanlage an machen konnte, woraufhin meist mit dem Gesicht voran ins Bett gefallen wurde.

Die Woche:
Nachdem wir dann alle wieder wach waren und unser Frühstück vom Teller in den Magen
gewandert war, ging es jeden Morgen in die Stadt zu immer anderen alten Gemäuern. Die
Bahnverbindungen und die Straßenanordnung innerhalb Roms ist ausgezeichnet übersichtlich und
in entsprechender Situation hätte jeder von jedem Punkt der Stadt wieder zum Hotel zurückfinden
können. Da jedoch immer jemand die Führung übernahm, wurde Eigenitiative diesbezüglich für die
meisten, zu denen ich mich auch zähle, nicht notwendig. Um nur einige Sehenswürdigkeiten zu
nennen, die wir angucken und anfassen konnten: Wir waren im Kolosseum, in den Katakomben, in
der Vatikanstadt und in vielen gigantischen, wunderschönen Kirchen und Tempeln, die mit jeweils
einem dutzend Statuen und Plastiken geschmückt waren. Wenn in Deutschland eine Statue in
Bronze gegossen wird oder aus dem Marmor gehauen wird, so ist diese in Italien mindestens
doppelt so groß. Ebenso verhält es sich mit den Säulen, die in Rom an Mammutbaumwälder
erinnern. Abends hatten wir immer freie Zeitgestaltungsmöglichkeiten und schlenderten durch
Rom, setzten uns zwischen die Ruinen oder in Parks und genossen die abendliche Atmosphäre.
Mein Geheimtipp: Am Tiber (Fluss in Rom) stellen die Bars und Geschäfte der Stadt im Sommer
Stände entlang des Gewässers auf, wodurch eine (fast) nicht endende Marktstraße entsteht.
Die Abreise: Wir stürzten nicht ab.

Wenzel Benn