„Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen
Schenken.“(Ringelnatz)


Am 23.01.2018 waren wir, die Klassenstufe 8 des Mosaik Gymnasiums Oranienburg, im Rahmen des Kunstunterrichts in dem Hedwig Bollhagen Museum in Velten. Nach der freundlichen Begrüßung der Leiterin des Museums wurden wir auf vier verschiedene Stationen verteilt.

 

In der einen Station wurde uns von einer Kollegin die
Ausstellung von Hedwig Bollhagen näher gebracht.

Durch die Bilder, Ausstellungsstücke und Texte konnten wir uns über ihre Biografie informieren. Sie sagte immer: „Es war mein Bestreben, keine modischen Schlager, sondern einfache, zeitlose Dinge zu machen.“

Hier im Museum liegen rund 2000 Gebrauchskeramikstücke und Spielzeuge von Hedwig Bollhagen. Uns wurde erklärt, dass typisch für sie ist, dass sie zwar gleiche Formen nimmt aber mit anderen Farben dekoriert sodass alle eine unterschiedlich Wirkung haben. Vor allem blau-weiß und schwarz-grün Töne verwendete sie häufig.

Bei einem Rundgang durch das Museum erfuhren wir,daß es 36 Kachelofen-Fabriken in Velten gab. 1905 war die Gründung der Ofenfabrik, die die älteste in Deutschland war.

Bei der dritten Station wurde uns allgemein etwas über die Heizung und deren Aufbau erzählt.

Danach machten wir ein Außenexperiment zum Thema offene Feuerstellen in Gebäuden mit und ohne Abzugsmöglichkeit. Das zeigte welche Vorteile ein Abzug für ein Gebäude hat.

 

Als letztes war unsere Kreativität gefragt, denn wir haben selbst ein Modell-Ofen skizziert. Die Vorgabe für den Ofen war die Nutzung von geometrischen Formen oder Tierkörpern.

Wir waren überrascht, dass uns all diese Informationen auf sehr anschauliche und interessante Weise präsentiert worden sind.       

     


Geschrieben von: Frida, Lina, Marie, Lisa, Jonas und Lukas.